Als Abrundung vieler handwerklicher Arbeitsprozesse steht das Schleifen der produzierten Waren aus Holz, Kunststoff oder Metall. Solche kosmetischen Arbeiten sind wichtig, denn mit ihnen können kleine Unebenheiten sowie Ecken und Kanten ausgemerzt werden. Ein industriell oder handwerklich gefertigtes Produkt erhält dadurch wortwörtlich seinen letzten Schliff. Eine der einfachsten Methoden basiert auf dem Schleifpapier, das jeder gute Handwerker in seinem Werkzeugkasten haben sollte.


Etwas professioneller lässt sich mit einem elektrischen Bandschleifer inklusive austauschbaren Schleifband arbeiten. Insbesondere für große Flächen wie beispielsweise Holzböden eignet sich ein solches Werkzeug. Je nach Material lässt sich der Bandschleifer mit verschiedenartigen Schleifbändern beziehen. Diese reichen von besonders grobkörnig zu extrem fein. Welches Schleifband gewählt wird, hängt von dem gewünschten Effekt ab. Die meisten Schleifbänder für elektrische Bandschleifer enthalten einen gewissen Gewebeanteil, oftmals schwere Baumwolle, als Unterlage.

Wo geschliffen wird, da entstehen Späne oder feine Stäube, daher empfiehlt es sich je nach Aufwand, die Umgebung mit Abdeckfolie abzudecken. Das erspart aufwändige Putz- oder Entstaubungsaktionen. Für kurze Bandschleifer-Einsätze reicht eine recht dünne Abdeckfolie in der Regel aus. Diese kann schnell entfaltet und über den entsprechenden Möbeln oder Gegenständen ausgebreitet und ebenso zügig wieder entfernt bzw. über den Kunststoffmüll entsorgt werden. Für langfristige Umbaumaßnahmen, bei denen ggf. auch mit sensiblen Materialien wir Klebern oder Farben hantiert wird, eignet sich unter Umständen eine dickere und weniger reißempfindliche Folie.

eingereicht von: Veronika Dohmen, vdohmen@yahoo.de