Tagtäglich schreiben Arbeitsuchende Bewerbungen, genauso viele haben die Arbeitgeber durchzusehen und nicht selten kommen genauso viele Absagen zurück. Wer sich heutzutage erfolgreich auf Stellenangebote bewirbt, sollte sich schon etwas einfallen lassen, damit sich die eigene Bewerbung von den Standardbewerbungen abhebt.

Zu Bedenken gilt, dass das Äußere einer Bewerbung vom Arbeitgeber zuerst gesehen wird. Damit sind die Bewerbungsmappe, das Deckblatt und das Foto gemeint. Alles zusammen sollte ansprechend sein, aber damit es nicht langweilig wirkt, darf man hier schon einmal etwas kreativer werden. Je individueller die Bewerbung erscheint, umso mehr Chancen hat man, dass der potentielle Arbeitgeber neugierig wird und sich die Bewerbungsunterlagen näher anschaut. Doch muß man aufpassen, dass die Bewerbung nicht überladen oder gar kitschig aussieht. Fingerspitzengefühl ist auch hier gefragt.

Das Gleiche gilt für das Anschreiben. Für lange Aufzählungen von schulischen oder anderen Leistungen ist der Lebenslauf gedacht, deswegen gehören diese Dinge nicht hier hinein. Im Anschreiben sollte dem Arbeitgeber klar werden, warum man sich auf solche Stellenangebote bewirbt und warum man meint, für diesen qualifiziert zu sein.

Wer sich unsicher ist, wie man eine richtige Bewerbung verfasst, der sollte sich entweder im Internet informieren oder an Schulungen der Arbeitsgemeinschaft teilnehmen.

Die Auslagen für die Bewerbungsschreiben und Fotos werden bei Arbeitssuchenden vom Arbeitsamt übernommen, wenn man beweisen kann, dass man auch tatsächlich diese Bewerbungen geschrieben und abgesendet hat. Am Besten hebt man zum Beweis sämtliche Adressen von den Stellenangeboten und die Quittungen für das Bewerbungsmaterial (auch für das Porto) auf.

Autor: Sandra Mueller

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